LABOR - QS

Bestimmung der Grenzhärte

Die Grenzhärte ist vom angewendeten Härteprozess abhängig. Eine Ausmessung der jeweiligen Schicht erfolgt mit der Messmethode Vickers (Bild links). Alle Messungen ausgewertet, ergibt einen sogenannten Härteverlauf der jeweiligen Schicht. 

Die am häufigsten verwendeten Rechenverfahren sind wie folgt:
 

Einsatzhärten oder Carbonitrieren Werkstücke (EN ISO 2639)

  • Grenzhärte = 550 HV

  • CHD (Eht) = Abstand von der Oberfläche bis zu Stelle wo die Härte 550 HV beträgt

 

Induktiv oder Flammengehärtete Werkstücke (EN 10328& ISO 3754)

  • Grenzhärte = 80 % x (minimale) Oberflächenhärte

  • CHD (Rht) = Abstand von der Oberfläche bis zu Stelle wo die 80 % der (minimalen) Oberflächenhärte beträgt


Nitrierte Werkstücke (DIN 50190-3)

  • Grenzhärte = Kernhärte + 50 HV

  • CHD (Nht, NCD) = Abstand von der Oberfläche bis zu Stelle wo die Härte 50 HV über der Kernhärte liegt

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